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Die SPD-Stadtratsfraktion bezüglich des Insektenschutzes

Ortsverein

Die SPD-Stadtratsfraktion hat bezüglich des Insektenschutzes bereits im Herbst 2018 einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat eingebracht.

Den Antrag, über den noch nicht entschieden ist, können Sie hier lesen:

Antrag der SPD-Stadtratsfraktion November 2018

Gegen das Insektensterben: Vielfalt schlägt Einfalt

Das nächste Frühjahr steht vor der Tür.

Hauptsache abgemäht, sauber und ordentlich. Das sieht schön aus, aber ist das alles wirklich gut? Das Insektensterben und die Bedrohung der Honigbiene sind in aller Munde. Ein Dominoeffekt, stehen doch Vögel ganz oben an der Nahrungskette. Auch Körnerfresser wie die Amsel benötigen gerade für die Aufzucht ihrer Jungen tierisches Eiweiß.

Deshalb ist die richtige Pflege der Flächen von entscheidender Bedeutung. Insbesondere ist die Mähfrequenz wichtig für die Zusammensetzung der Pflanzengesellschaften.

Auf kommunalen Flächen, die nur wenige Male im Jahr oder zeitversetzt gemäht werden, kann sich kräuterreicher Rasen entwickeln – und weiter, wenn zunächst die Seite eines Weges oder eines Grabens gemäht wird und einige Wochen später die andere Seite, dann hat das sehr wohl seinen Sinn. Es erhält wichtige Lebensräume!

Jahraus Jahrein erleben wir, dass wunderbar blühende Wegränder auf beiden Seiten abgemäht werden.

Wir beantragen deshalb, dass Wegränder und Wiesen zeitversetzt gemäht werden, und dass mehr Blumenwiesen statt Rasen gesät werden, damit Lebensräume für Insekten und Tiere erhalten bleiben.

Wir als Kommune müssen hier mit gutem Beispiel vorangehen.

Ökologische Pflege hat nichts mit Nachlässigkeit und Schlampigkeit zu tun, es geht um Natur- und Umweltschutz, also um Menschenschutz. Intensiv gepflegte und geschleckte Flächen sind hier kontraproduktiv.

Für die SPD-Stadtratsfraktion

Ursula Plankermann
Fraktionsvorsitzende

Gertrud Heßlinger
2. Bürgermeisterin

Günther Stagat
stellvertr. Fraktionsvorsitzender


Gisela Stagat
Stadträtin