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BildungVortrag über Einsatz der Ärzte ohne Grenzen

 

Veröffentlicht am 20.05.2017

 

BildungHumanitäre Hilfe im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen

Am Samstag, 20.05.2017, 19:00 Uhr berichtet Dr. med. Götz Gerresheim  im Seminar- und Tagungszentrum/ Ärztehaus, 
Regensburger Straße 109, Neumarkt
über seine Arbeit für Ärzte ohne Grenzen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Besuch des Vortrags ist kostenlos.

 Die Ärzte ohne Grenzen würden sich aber über Spenden zur Unterstützung ihrer Tätigkeit sehr freuen.
Hier geht es zu mehr Informationen....

Veröffentlicht am 13.05.2017

 

BildungBildung hat Vorfahrt

Der bildungspolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion Martin Güll, der Vorstand der Handwerkskammer Neumarkt Herr Gerhard Ulm und Frau Andrea Schels, Personalreferentin bei der Bionorica SE referierten und diskutierten, auf Einladung des SPD Ortsvereins Neumarkt, mit Bürgern, Lehrern und Schülern über die schulischen Herausforderungen, Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben und die Optionen zur Verbesserung der Chancen für alle Schüler unabhängig von Schulform und Elternhaus.
Mehr zum Thema SPD – Bildung hat Vorfahrt weiter unten in der Themenübersicht.

Veröffentlicht am 18.11.2012

 

BildungBildung hat Vorfahrt – eine Informationsveranstaltung des SPD- OV Neumarkt

Die wichtigsten Fragen und Antworten

1. Was ist eine Gemeinschaftsschule und worin besteht der Unterschied zur Gesamtschule?
In den meisten Bundesländern gibt es neben dem Gymnasium Schulformen, die alle Abschlüsse und Anschlüsse anbieten. Ihre Bezeichnungen sind allerdings verschieden. In Schleswig-Holstein hat sich die Gemeinschaftsschule bereits durchgesetzt. Schon wenige Jahre nach ihrer Einführung gibt es deutlich mehr Gemeinschaftsschulen als Gymnasien. In Bremen, Hamburg und Berlin sind Gemeinschaftsschulen unter dem Begriff Stadtteilschulen bekannt. Nordrhein-Westfalen nennt die Gemeinschaftsschule jetzt Sekundarschule. Auch in Thüringen und dem Saarland gibt es Gemeinschaftsschulen. Selbst das konservative Baden-Württemberg erfährt nach dem Regierungswechsel eine starke Nachfrage nach Gemeinschaftsschulen. Fehlt nur noch Bayern! Die Gemeinschaftsschule ist ein neues Schulkonzept der SPD-Landtagsfraktion, das bedarfsgerechte Antworten auf Fehlentwicklungen im bayerischen Schulsystem gibt. Sie verzichtet auf das Sortieren der Kinder nach der vierten Grundschulklasse in bestimmte Schubladen. Damit ist endlich Schluss mit der Jagd nach Zehntelnoten, um den Übertritt in das Gymnasium oder die Realschule zu erreichen. Ohne Übertrittszeugnis und unabhängig von den einzelnen erzielten Noten wechseln die Kinder von der Grundschule in die Gemeinschaftsschule, die die Jahrgangsstufen fünf bis zehn (Sekundarstufe I) umfasst. Durch die Gemeinschaftsschule bleiben Bildungswege für Schülerinnen und Schüler länger offen, heißt: weniger Druck, mehr Chancen. In der fünften und sechsten Jahrgangsstufe unterscheiden sich die beiden integrativen Schulformen kaum. Beide setzen dort auf gemeinsamen Unterricht. Die Gemeinschaftsschule bleibt im Wesentlichen beim gemeinsamen Unterricht bis zur zehnten Klasse, d. h. sie verzichtet auf die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in schulartbezogene Kurse und Lerngruppen. In der Freiarbeit, im vernetzten Unterricht und über ausgeprägte Binnendifferenzierung erhalten die Kinder und Jugendlichen den ihren Talenten angemessenen Lernstoff. Dadurch können Gemeinschaftsschulen schon in sehr kleinen Einheiten (ab 200 Schülern) gebildet werden. Gesamtschulen sind aber auch deshalb sehr viel größere Einheiten, weil sie in der Regel aus der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II (Oberstufe) bestehen.

Veröffentlicht am 08.11.2012