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Arbeit & WirtschaftDie Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) zur Rentenreform vom 01. Juli 2014

Dem UB Vorsitzende der AfA Karl - Heinz König, ist es gelungen den ausgewiesenen Rentenberater der Rentenversicherung Bund, Peter Hofmann, Organisationssekretär im Büro Weiden des DGB für diesen Vortrag nach Neumarkt in die Gaststätte mittlere Gans zu bringen.Leider gibt es zu dieser Rentenreform bei den Betroffenen noch viele offene Fragen und Unsicherheiten durch haltlose Gerüchte. Fakt ist aber, wie Karl-Heinz König ausführte, dass die Agenda 2010 auch im Punkt Renten korrigiert werden muss. Das Rentenniveau muss wieder angehoben werden, zurzeit beträgt es nur 47,5% und bis 2030 soll das Rentenniveau auf 43% fallen. Das bedeutet für viele Rentner, die den Versprechungen der Politik in den vergangenen Jahren Glauben geschenkt haben, ein Abrutschen in die Altersarmut. Um diese wenigstens zum Teil zu verhindern und Gerüchte aus zu räumen, hatte sich Peter Hofmann bereit erklärt, zu diesem Thema ein Referat zu halten. Die Änderungen im Rentengesetz betreffen folgende Themen:

Mütterrente, Rente ab 63, Flexirente,Erhöhung Reha-Budget, Anpassung EM-Rente, Rente 2017 und mit diesen Punkten zusammenhängend – die Gefahr der Altersarmut.

Nach der Begrüßung sprach auch Johannes Foitzik als SPD Bundestagskandidat zu diesem Thema. Er führt aus, dass die Rente ein zentrales Thema im Wahlkampf sein wird. Das Hauptargument der Politik gegen eine Erhöhung des Rentenniveaus ist immer die Aussage, das sein nicht finanzierbar. Das ist definitiv falsch, so Foitzik. Das notwendige Geld ist vorhanden, es muss nur neu umgeschichtet und an den richtigen Stellen angesetzt werden. Martin Schulz und Andrea Nahles haben entsprechende Änderung im Rentengesetz bereits vorbereitet. Johannes hofft, dass auch er aus diesem Vortrag etwas nach Berlin mitnehmen kann.

Veröffentlicht am 16.04.2017