B299: Dreispuriger Ausbau der Neumarkter Umgehung bringt keine merkliche Verkehrsentlastung der Innenstadt

Veröffentlicht am 26.02.2021 in Umwelt & Verkehr
Das Aktionsbündnis setzt sich
gegen einen solchen dreispurigen
Ausbau der B299 ein.

Das Aktionsbündnis "B299 - Bürgerbeteiligt – Zukunftsgerecht – Eine Spur mehr Vernunft“ will mit einer „Reihe“ von Artikeln gegen den dreispurigen Ausbau der B299 aufklären. In diesem Artikel wird der Schwerpunkt auf die Innenstadtentlastung gelegt.

Schon lange fordert das Aktionsbündnis einen „RUNDEN TISCH“, der aus Stadtverwaltung, Landkreis, dem Aktionsbündnis sowie dem planenden Straßenbauamt in Regensburg bestehen soll. Dort sollen alle Argumente und Anregungen der Beteiligten auf gleicher Augenhöhe besprochen werden. Im Aktionsbündnis B299 haben sich Bürgerinitiativen aus Stauf und Woffenbach, Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, SPD, ÖDP, Eltern- und Großeltern vor Future, BUND Naturschutz, DIE LINKE und viele weitere Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen. Bis jetzt weigert sich die Stadt Neumarkt diesen Runden Tisch einzuberufen. Das Ziel des Bündnisses ist ein Planungsstopp.

 

Besonders kritisch sieht das Aktionsbündnis das Verkehrsgutachten von Professor Kurzak:

Im Verkehrsgutachten wird weder dem Aspekt der Verkehrsvermeidung, noch der Verkehrswende, die ohne Zweifel kommen wird, Rechnung getragen. Kurzak tut einfach so, als ob die Verkehrsentwicklung so weitergeht wie in den letzten Jahrzehnten. Die zunehmende Tätigkeit im Homeoffice, andere Möglichkeiten der Mobilität wie Radfahren, Carsharing, besserer öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und vieles mehr, werden zu einer Reduzierung der Verkehrszahlen führen, die den dreispurigen Ausbau der B299 überflüssig machen.

Die Bundesregierung setzt auf den Aspekt der großangelegten Verlagerung des Straßenverkehrs auf die Schiene, eine nie dagewesene Effizienzsteigerung des ÖPNV, den Ausbau der Radwege und will vor allem durch Digitalisierung flüssigen Verkehr in kommunalen Verkehrssystemen erreichen. All das findet keinen Eingang im Kurzak-Gutachten. Auch das am 18.12.2019 in Kraft getretene Klimaschutzgesetz der Bundesregierung hat der emeritierte Professor aus München nicht in seine Betrachtungen einbezogen.

Besonders problematisch erscheinen den Bündnispartnern, die „weiteren, den Verkehrsfluss bremsenden Maßnahmen“, die Prof. Kurzak in der Innenstadt zusätzlich zum dreispurigen Ausbau fordert, um täglich rund 1.300 Autos aus der Stadt heraus auf den Ring zu zwingen. Dieser so künstlich erzeugte Stop-and-go-Verkehr stellt eine erhebliche Behinderung dar. Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann sprach in diesem Zusammenhang sogar einmal von 25.000 Kfz, die trotzdem jeden Tag in Richtung Innenstadt müssen.

Das Bündnis hinterfragt auch die von Kurzak vorgegaukelte „beste Verkehrsqualität“ für den Ring und die Anbindungsstraßen nach erfolgtem Ausbau. Problematisch wird es dann allerdings an dem vor einigen Jahren errichteten und jetzt fünfarmigen Kreisverkehr bei Pölling. Träfen die Prognosen von Prof. Kurzak zu, wären erhebliche Verkehrsstörungen zwischen dem Kreisel Pölling und dem Kreisverkehr am Blomenhof absehbar. Die Auswirkungen auf den Verkehr in der Amberger Straße und auf dem Kurt-Romstöck-Ring können sich alle leicht ausmalen. Gerade diese Problematik findet im Gutachten keine kritische Würdigung, obwohl der jetzt geplante Streckenausbau genau in den Pöllinger Kreisel mündet.

 

Die zentrale und brennende Frage für den Sektor Verkehr muss deshalb heißen:

Wie kann es in Neumarkt gelingen, eine notwendige, nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität zu gewährleisten und gleichzeitig die verankerten Klimaziele der Bundesregierung bis zum Jahr 2030 umzusetzen und dabei Flächen und Ressourcen weitestgehend zu schonen?

Dafür sieht das Aktionsbündnis in den bisher bekannten Planungen keine Lösung!

 

Bündnissprecher*innen:

 
 

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