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ArbeitsgemeinschaftenWir brauchen wieder einen gerechten und sozialen Gesellschaftsvertrag

Der neue UB Vorstand 60+

Unterbezirkskonferenz der Arbeitsgemeinschaft 60plus

AMBERG. Am Samstag, den 07.02.2015, trafen sich die Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus des Unterbezirks zu ihrer Konferenz mit Neuwahlen in Amberg.

„Die Verbesserung der Lebensumstände der älteren Generationen gehört natürlich zu den Themenschwerpunkten unserer Arbeit im Unterbezirk“ betonte der neue Unterbezirksvorsitzende Wolfgang Fesich. Doch auch die Generationengerechtigkeit und der Wandel des Gesellschaftssystem stehen bei 60plus im Vordergrund. So wurde gemeinsam mit der Juso-AG ein Zukunftsforum gegründet, das eben diese Problematik erfassen soll.

Kapitalismus – ohne „Turbo“

Der neugewählte Unterbezirksvorsitzende Wolfgang Fesich äußerte Sorgen gegenüber dem gesellschaftlichen Wandel und den damit einhergehenden neuen Herausforderungen. Besonders schwierig gestalte sich die „Suche“ nach einem neuen Gesellschaftsvertrag. „Wir erleben gerade im Rahmen der Globalisierung das Ende eines sehr erfolgreichen Gesellschaftsvertrags, der jahrzehntelang für soziale Gerechtigkeit und Wohlstand breiter Schichten gesorgt hat. Der Turbo muss wieder raus aus dem Kapitalismus“, so Fesich. „Wir brauchen wieder mehr Leitplanken.“

Prägende und gestaltende Generation

Die Amberger Bürgermeisterin Brigitte Netta sprach zudem von den Leistungen und Errungenschaften der Generation 60plus, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges durch ihren Einsatz entscheidend geprägt hat.

Brigitte Wilhelm, Bezirksvorsitzende der 60plus-AG der Oberpfalz, ergänzte, dass genau diese Generation auch die Sozialdemokratische Partei durch ihr stetiges Engagement verändert und mitgestaltet habe – dies zeigt sich schon in der Statistik, denn mehr als 40% der SPD-Mitglieder sind in 60plus organisiert. Und dafür wurde den 60plus-Mitgliedern von Reinhold Strobl, MdL, und Brigitte Bachmann, Bürgermeisterin (Birgland) und stellvertretende Landrätin (Amberg-Sulzbach), besonders im Hinblick auf den Wahlkampf für die Bundestagswahl 2013 gedankt.

Dialog – nicht nur zwischen den Generationen

Strobl betonte die Notwendigkeit des politischen Dialogs, nicht nur zwischen den Generationen sondern auch zwischen verschiedenen Staaten und Konfliktparteien. Dem schloss sich Brigitte Bachmann an und rief zur Unterstützung des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier und seiner Außenpolitik auf.

Sie verwies auch auf die konstant wachsende Juso-AG des Unterbezirks, die trotz demographischem Wandel und Bevölkerungsschwund in der Oberpfalz als gutes Zeichen für die SPD gewertet werden kann.

 Gleb Fromm, SPD Pressebeauftragter (Neumarkt)

 

Veröffentlicht am 11.02.2015